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Mumpfer-Vikinger auf „Beutezug“ 10.06.2018

Das Zeitfenster in welchen man bei den Pontonieren auf „Beutezüge“ gehen kann ist beschränkt, umso wichtiger ist es, dass man bei den wenigen Gelegenheiten auf der Höhe ist was die Leistung anbelangt. 

Umso länger die Saison andauert desto intensiver werden auch die Trainings, denn jeder weiss was es geschlagen hat und erst recht wenn ein Eidgenössisches vor der Türe steht wie dieses Jahr in Bremgarten. Bei den Pontonieren hat nicht nur alles mit Kraft zu tun, auch auf die Taktik und vor allem auf die Erfahrung kommt es an. Daher finden auch während den Trainings viele Gespräche statt wo die älteren Pontoniere ihr Wissen an die jüngeren weitergeben, um diesen eine gute Basis zu legen - in Mumpf wird dies Götti-System genannt, dies kommt auf beiden Seiten sehr gut an und steigert zusätzlich die Einbindung der jüngeren Generationen.

Mit dem Sektionswettkampf in Mellingen und dem Einzelwettkampf in Aarwangen, standen die vergangenen beiden Wochenenden die letzten Standortbestimmungen vor dem Eidgenössischen auf dem Programm.

Beim Sektionswettkampf in Mellingen galt es für 10 Fahrpaare auf 5 Schiffe verteilt ernst und die Mumpfer lieferten ab - so gut, dass als 4te ein GOLD-Kranz erbeutet wurde, was für eine gute Basis für den Sektionswettkampf am Eidgenössischen in Bremgarten und dies noch mit ordentlich Luft gegen oben. 

Die Woche darauf galt es dann für die einzelnen Fahrpaare wieder ernst mit dem nahrhaften Parcours in Aarwangen. Doch auch da wussten die Mumpfer zu überzeugen indem diese ihre Kräfte richtig einsetzten und die TOP-Fahrpaare lieferten auch da wieder die gewünschte Leistung. 

In Zahlen ausgedrückt erbeuteten die Mumpfer 3 Podestplätze und weitere 6 Kranzauszeichnungen. Das Fahrpaar Dreikorn Silas/Burkard Sebastion grüssten als 2. Vom Podest und nur knapp verpassten Güntert Lars mit Schär Benjamin die Kranzauszeichnung. Bei den „Veteranen“ reichte es Sacher Stefan/Stocker Urs als 3. aufs Podest und das gleiche Kunststück gelang Schmid Silvan und Weiersmüller Stefan bei den Aktiven. Besonderen Grund zur Freude hatten 2 Fahrpaare mit speziellen Hintergrundgeschichten – so bestritten Andreas „Don Camillo“ Güntert und Berger Thomas noch mehrjähriger Pause wieder gemeinsam einen Wettkampf und errangen gar den begehrten Kranz – das Selbe galt für die Kumpels Valentin und Othmi Güntert, bei welchem ersterer nach einer Kreuzbandverletzung sein Comeback gab – dies gleich mit dem 6. Rang. 

So konnte die Schatztruhe mit Hinblick auf das Saisonhighlight nochmals ordentlich gefüllt werden, aber eben die richtig fette Beute soll am Eidgenössischen eingefahren werden - der Formstand passt und so wird es hoffentlich auch bleiben.

Weitere Infos zum Verein finden Sie unter www.pontoniere-mumpf.ch

 

Mumpfer Pontoniere in guter Frühform 12.05.2018

Eine Pontoniersaison ist schon eine spezielle Sache, denn es gibt wohl nicht viele Sportarten, bei welchen sich alles innerhalb von ein paar Wochen abspielt. Umso wichtiger ist es die paar Wochen mit intensiven Trainings und kameradschaftlich zu gestalten, um das Maximum auf respektive neben dem Wasser zu erreichen. Eine Truppe, welche dies sicherlich die letzten Jahre erreicht hat sind die Pontoniere aus Mumpf und so war die Motivation natürlich gross dies auch in diesem Eidgenössischen-Jahr wieder zu schaffen. Unter der Leitung von Silvan Schmid fanden bereits diverse intensive Trainings statt, um die Kondition/Koordination zu steigern, doch ob dies bereits ausreichte würde die erste Standortbestimmung beim Wettkampf in Aarau zeigen. 

Trotz ein paar abwesenden Fahrpaaren, nahm eine schlagkräftige Truppe die kurze Reise nach Aarau auf sich und die Vorfreude war auf der Carfahrt schon richtig zu spüren, denn endlich geht es los. Nicht gerade mit den Messern zwischen den Zähnen wie die Vikinger, aber doch mit der nötigen „Aggressivität“ starten die Mumpfer Schiffe zu ihrem Wettkampf und was diese da boten war respektabel. Die Trainings scheinen bereits eine gute Wirkung erzielt zu haben und so durfte man gespannt sein, wie viele Schätze in Form von Auszeichnungen die Mumpfer erbeutet hatten.

Die Zeit bis zur Rangverkündigung wurde jedoch nicht mit Wurst und Bier überbrückt, nein die Reise führte ins wenige Kilometer entfernte Schönenwerd, wo noch ein Sektionstraining auf dem Programm stand.

Zurück in Aarau gönnte man sich dann jedoch schon noch das einte oder andere erfrischende Getränk - erst recht mit dem Grund, dass es einiges zu feiern gab. So trumpften die amtierenden Schweizermeister bei den Junioren Dreikorn Silas und Burkhard Sebastian als 2. Platzierte wiederum gross auf und die beiden Jüngsten Güntert Lars mit Schär Benjamin verpassten die Kränze mit einer tollen Fahrt nur haarscharf. Bei den „grossen“ schnupperten Silvan Schmid mit seinem Frontmann Stefan Weiersmüller als Zweitplatzierte am Sieg und Sacher Stefan mit Stocker Urs als 4. am Podest. Insgesamt gesehen war die Ausbeute der Mumpfer mit 2 Podestplätzen und weiteren 5 Kranzauszeichnung doch sehr erfolgreich und motivierend für weitere die Aufgaben.

Die nächsten Wettkämpfe stehen bereits vor der Türe und nach der Heimkehr wird sich natürlich schon für weitere „Beutezüge“ vorbereitet - denn Vorsicht die Mumpfer-Vikinger kommen.

Weitere Infos erhalten Sie unter www.pontoniere-mumpf.ch

Die Mumpfer-Vikinger erwachen aus dem Winterschlaf 07.04.2018

Ach wie war es schön, diese Ruhe und idyllische Atmosphäre entlang des Rheins während den Wintermonaten, doch es gibt da ein paar starke Männer, welche diese Ruhe nicht in der selben Art und Weise geniessen konnten. Es sind dies die Mumpfer Pontoniere, denn ihr Element ist das Wasser und die meisten von Ihnen können es nicht erwarten wieder in den Booten zu stehen. Vielleicht ist da der Vergleich mit den Vikingern angebracht, starke Männer welche im wieder auf das neue mit ihren Schiffen zu neuen Abenteuern aufbrachen, um Ruhmreich zurückzukehren. Umgekehrt muss man wohl auch sagen, dass die daheimgebliebenen Frauen auch froh sein werden, wenn nach den Wintermonaten die Ehemänner/Freunde/Affären wieder etwas weniger daheim sein werden und diese dafür während den Trainings/Wettkämpfen die Ruhe geniessen können. 

Doch bevor die Trainings starten konnten muss zuerst der ganze Parcours hergerichtet und die Schiffe gewassert werden. Da war Manneskraft gefragt, um dies alles an einem einzigen Arbeitstag zu schaffen, doch im Kollektiv funktioniert dies sehr speditiv - Teamgeist sei Dank. Nach getaner Arbeit sitzt man ums Feuer und stimmt sich schon einmal auf die anstehende Saison ein. 

Traditionellerweise führt die erste offizielle Fahrübung immer nach Bad Säckingen, dieser anstrengende Weg nimmt man gerne auf sich erst recht mit der Aussicht auf ein kaltes Getränk und etwas zu Essen. Die Kameradschaft steht auch dabei im Vordergrund und so wird bei der Heimfahrt in der nächtlichen Stille auch gerne mal ein Pontonierlied angestimmt - auch da ist der Vikinger-Vergleich wohl nicht so weit hergeholt. 

Die Saison wird einige Highlights bereithalten, sowohl auf Wettkampfebene, aber natürlich auch was die Kameradschaft anbelangt. Die erste grössere Ausfahrt unternahmen die Mumpfer am vergangenen Wochenende. Die Reise führte per Zug nach Brugg und von dort mehrheitlich per Ruderkraft mit den Booten zurück nach Mumpf. Aber keine Angst für Anwohner auf der Route, bestand zu keinem Zeitpunkt Plünderungsgefahr wie bei den alten Vikingern und wenn wurde höchstens die eine oder andere Kiste mit Getränken legal geplündert. Für die letzten hatte bereits der nächste Tag angebrochen, als der Heimathafen in Mumpf angesteuert wurde und natürlich konnten wieder neue Erlebnisse für die Geschichtsbücher gesammelt werden, welche noch vielen Generationen übermittelt werden können. 

In Sachen Wettkämpfe steht mit dem Eidgenössischen in Bremgarten natürlich DAS Highlight überhaupt auf dem Programm und vor allem dort wollen die Mumpfer schauen, dass die Schatztruhen zu Hause ordentlich gefüllt werden.

Der gesamte Verein freut sich auf eine neue spannende Saison und da auch die Ausbildung von neuen Mumpfer-Vikingern im Vordergrund stehen wird, freuen wir uns besonders darauf neue Gesichter bei uns am schönen Rhein begrüssen zu dürfen, um diese so spannende Randsportart kennen lernen zu wollen. Bei Interesse finden sie alle nötigen Informationen auf www.pontoniere-mumpf.ch

Mumpfer Delegation am WEF in Davos 26.01.2018

Das kleine Dörfchen Mumpf feiert dieses Jahr sein 800-jähriges Bestehen. In den 800 Jahren hat das Dorf direkt am schönen Rhein bekanntlich auch als Tourismusort seinen Platz auf den Schweizerlandkarte errungen, doch seit der Schliessung des Solbads Schönegg und des Strandbads ausserhalb von Mumpf litt natürlich auch die Anziehungskraft für Touristen. 

So nahmen 20 Mumpfer-Pontoniere, unterstützt von den gleichzeitigen Mitgliedern des Grasskiclub-Mumpf, den Weg auf Davos auf sich, um am Rande vom WEF Werbung in eigener Sache zu machen. Denn nebst der perfekten Lage direkt am Rhein, zeigen die Pontoniere immer wieder aufs neue wie schön es auf dem heimischen Fluss sein kann. Auch auf die Erderwärmung haben die Mumpfer bereits eine Antwort bereit und so kann man am Hausberg beim Grasskihüttli auf Grasskiern das ganze Jahr „Ski“ gefahren werden. 

Um in Davos die Übersicht zu behalten, wählte man logischerweise den am höchstgelegenen Punkt und so diente die Bergstation-Jakobshorn als Nachtlager für die Mumpfer-Delegation. 

Währendem Donald Trump unten im Dorf seine „America-First“-Parolen an die Landesvertreter/Wirtschaftsbosse aus aller Welt verkündete, nutzten die Mumpfer die Zeit, um die Pisten des Jakobshorn unsicher zu machen und dabei gleichzeitig neue Kontakte zu knüpfen. 

Bei traumhaften Bedingungen und Unmengen von Schnee machte das Tourismusland Schweiz bei seinen ausländischen Gästen schon mal perfekte Werbung für sich selbst und die Mumpfer trugen ihr eigenes dazu bei. Egal wo sie aufkreuzten sorgten diese für gute Stimmung und kulturellen Austausch. Ausgerüstet mit einer Finnenkerze, Fondue-Utensilien und mit Grasskiern an den Füssen wurde die weltberühmte Jatzhütte in Beschlag genommen. Dies stellte sich als perfekter Ort dar, um die „Tourismusregion Mumpf“ und die Offenheit seiner Bewohner noch besser in Szene zu setzen. Und siehe da, es führte sogar zu einer Weltpremiere in Form eines im Schnee auf Grasskieren stehenden Chinesen, welcher gleichzeitig noch ein Käsefondue zu sich nahm. Ob dieser Chinese in die Tourismusregion Mumpf investieren wird, steht noch in den Sternen, doch in die Bäuche hat er dies in Form von Essen/Getränke bereits getan.

So konnte die Delegation aus dem Fricktal nach drei perfekten Tagen voller Action (auf und neben der Piste), zufrieden die Heimreise antreten und dies mit der Gewissheit, dass America-First wohl weiterhin Bestand haben wird, aber danach zum 800-jährigen Jubiläum direkt Mumpf als Second folgen wird.